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(Info-3) Seniorenvertretung: Warum, Wie und Wann? - Landesseniorenvertretung Berlin informiert uns!

1. Warum Seniorenvertretungen?

In Berlin leben bereits über 3,7 Millionen Einwohner*innen, von denen knapp eine Million (931.615 oder 24,7%) Menschen über 60 Jahre alt sind. Jeder Mensch benötigt eine öffentliche Stimme, welche die eigenen Bedürfnisse artikuliert und vertritt. Diese Möglichkeit für Eigen- und Fremdbedürfnisse einzustehen, kann in der Seniorenvertretung wahrgenommen werden.


Laut Statistik leben nahezu ein Drittel der über 60 Jährigen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf mit 31,9%. Im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg sind es dagegen nur 14,2%. Interessanterweise liegt der Anteil der Senior*innen in Neukölln bei nur 22,7%, doch leben über 50% aller Senior*innen mit Migrationsgeschichte dort.


Es gibt zahlreiche gute Gründe, warum man in der Seniorenvertretung mitwirken sollte. Nämlich: die eigene Lebenserfahrung einbringen, sowie Chance, Sinnvolles und Notwendiges für sich und für andere zu tun. Nur Probleme und Missstände zu bemängeln ist nicht zielführend genug - Erfahrungen einbringen, Partizipation und eine aktive Einmischung führt zu einer Veränderung.

Welche Möglichkeiten ergeben sich?

Mit der Teilhabe an Seniorenvertretung haben Senior*innen direkten Zugang zu Politik und Verwaltung im jeweiligen Bezirk. Mitglieder sind sowohl in den Ausschüssen der Bezirksverordnetenversammlungen als auch in Beiräten, Jurys und den Senioreneinrichtungen vor Ort aktiv. Darüber hinaus kann man in Netzwerken altersgerecht agieren oder sogar öffentliche Veranstaltungen halten.

2. Wie macht man mit?

Alle Menschen, die an dem Wahltag über 60 Jahre alt sind und den Wohnsitz in einem Berliner Bezirk haben, können für die SV kandidieren. Nationalität spielt keine Rolle.

Da die Seniorenvertretung aus 17 Menschen besteht, die unterschiedlichen Kenntnisse haben, sollte man natürlich die Neugier auf die bezirkliche Vielfalt und Weite, Teamfähigkeit, Kompromissbereitschaft, Flexibilität, Verhandlungsgeschick, Konfliktbereitschaft und soziale Kompetenz mitbringen. Außerdem ist es wichtig für neue Themen offen zu sein.

3. Wann geht es los?

Der nächste Wahltermin ist voraussichtlich im März 2022 und der Aufruf zur Kandidatenmeldung wird im September 2021 stattfinden. Der Aufruf zu Berufungsvorschlägen sind innerhalb 4 Wochen einzureichen.

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Das Projekt wird von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales 

im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms gefördert.

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