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Trauerbewältigung in der Migration und digitale Teilhabe

Aktualisiert: 29. Apr.

Am 17.04.2024 hat die Informationsveranstaltung zu den Themen Trauerbewältigung in der Migration und digitale Teilhabe bei GePGeMi e.V. stattgefunden. An der Veranstaltung nahmen Senior*innen und Interessierte aus verschiedenen asiatischen Gemeinschaften teil.


Trauerbewältigung in der Migration



In unserem Leben kommen wir alle irgendwann an einen Punkt, an dem Angehörige schwer erkranken können. Diese Zeiten bringen oft Trauer und Verlust mit sich, und es ist wichtig, Wege zu finden, um mit diesen Herausforderungen umgehen zu können. Vor allem für Menschen mit Migrationsgeschichte kann es schwierig sein, angemessene Unterstützung zu finden. Aus diesem Grund organisierte GePGeMi eine Informationsveranstaltung zum Thema Trauerbewältigung am 17.04.2024. Die Referentin der Veranstaltung war Jala El Jazairi, stellvertretende Projektleitung und Fachzuständige für Interkulturelle Öffnung im Bereich Hospiz in Berlin. Sie sprach über die Bedeutung der Trauerbewältigung in der Migration und gab wertvolle Tipps, wie man mit Trauer umgehen kann.



Trauer ist eine natürliche Reaktion auf Verluste wie Tod, Trennung oder chronische Krankheiten. Es ist wichtig zu verstehen, dass Trauer ein Prozess ist und verschiedene Reaktionen auslösen kann, wie Schmerz, Leugnung, Ärger, Wut, Frustration und Angst. Es ist in Ordnung, traurig zu sein, und es braucht Geduld, um den Verlust zu akzeptieren und Abschied zu nehmen, ohne sich selbst unter Druck zu setzen.


Selbstfürsorge ist ebenfalls wichtig während des Trauerprozesses. Es ist entscheidend, auf die eigenen Emotionen und körperlichen Symptome zu achten und gegebenenfalls professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Leider sind diese oft kostenpflichtig, da Trauer keine Krankheit ist und die Kosten nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Die Zentralstelle für Hospiz- und Palliativcare bietet jedoch kostenfreie oder kostengünstige Angebote an und berät Betroffene bei der Suche nach Unterstützung. Eine weitere hilfreiche Anlaufstelle ist die Sekis-Datenbank, in der passende Trauergruppen und Selbsthilfegruppen gefunden werden können.


DIGITAL-ZEBRA


Nach dem Vortrag über Trauerbewältigung hatten die Teilnehmer*innen die Gelegenheit, das Projekt "DIGITAL-ZEBRA" kennenzulernen. Louise Kreuschner, die Projektkoordinatorin, stellte das Projekt vor, das die digitale Teilhabe und Inklusion fördert. Digital-Lots*innen arbeiten in den 18 Berliner Bibliotheken und bieten Unterstützung bei digitalen Fragen an. Das Ziel des Projekts ist es, einen gerechteren Zugang zur digitalen Daseinsfürsorge zu ermöglichen, digitale Kompetenzen zu fördern, digitale Armut zu bekämpfen, Bildungsgerechtigkeit zu fördern und Einsamkeit zu bekämpfen.


Derzeit sind die Angebote von DIGITAL-ZEBRA in verschiedenen Bibliotheken in Berlin verfügbar, darunter

  • die Amerika-Gedenkbibliothek in Kreuzberg,

  • die Kurt-Tucholsky-Bibliothek in Moabit,

  • die Janusz-Korczak-Bibliothek und Stadtteilbibliothek Buch in Pankow,

  • die Bezirkszentralbilbliothek Spandau,

  • Stadtteilbibliothek Herrstraße und Stadtteilbibliothek Falkenhagener Feld in Spandau.

Mehr Informationen zu den Standorten und Öffnungszeiten finden Sie hier!




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