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Rückblick auf den 2. Runden Tisch der Werkstatt bei GePGeMi e.V.

Aktualisiert: 8. Jan.

Am 7. Dezember 2023 fand der zweite Runde Tisch bei GePGeMi statt. Die Veranstaltung wurde von einer Gruppe von Teilnehmer*innen besucht, darunter Senior*innen mit Migrationsgeschichte, Vertreter*innen aus der Altenhilfe und der Migrationspolitik. Der Fokus lag auf einem intensiven Austausch über die Bedürfnisse und Herausforderungen, mit denen ältere Migrant*innen in der Migrationsgesellschaft konfrontiert sind. 





Die virtuelle Begrüßung wurde von Frau Katarina Niewiedzial eröffnet, der Berliner Beauftragten für Integration und Migration. Im Anschluss führte Jieun Park, die Projektleiterin von GePGeMi, durch eine digitale Übersichtsführung über die Photovoice-Ausstellung, welche im Projekt „Asiat*innen aktiv-für ein Leben ohne Diskriminierung“ von GePGeMi entstanden ist. Diese Ausstellung bot einen tiefen Einblick in die Perspektiven von drei unterschiedlichen Forschungsgruppen: junge Menschen, Mütter und Senior*innen. 






Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Senior*innen-Gruppe gelegt, deren Erfahrungen im Mittelpunkt des 2. Runden Tisches standen. Chi Vu, Projektkoordinatorin von GePGeMi, stellte das Projekt "Werkstatt TAM" vor. Dieses Projekt beinhaltet die Senior*innen-Studiengruppe als dritten Baustein.


Aktive Senior*innen, die bereits an GePGeMi teilnehmen, besuchen andere Senior*innen mit Migrationsgeschichte in ihrem Umfeld, um ihnen die Info-Broschüre "Altwerden in der Migration" vorzustellen. Diese Broschüre bietet wichtige Informationen zur Pflege und Freizeitgestaltung in der Nachbarschaft. Die Ergebnisse dieser Besuche und Gespräche wurden im Rahmen des Runden Tisches präsentiert. Der Erfahrungsbericht spiegelte die Anliegen von Senior*innen aus Korea, Thailand, Taiwan und Vietnam bezüglich ihres Altwerdens in Deutschland wider. Dies umfasste Barrieren zur Teilhabe, Herausforderungen in der Pflege- und Gesundheitsversorgung sowie Diskriminierungs- und Rassismusserfahrungen. 



Die Diskussion nach den Präsentationen konzentrierte sich auf konkrete Lösungsvorschläge. Gemeinsam wurde nach Wegen gesucht, wie die Herausforderungen bewältigt und die Situation für Senior*innen mit Migrationshintergrund verbessert werden kann. Die Veranstaltung endete mit einem Gefühl der Gemeinschaft und dem klaren Engagement aller Teilnehmer*innen für ein würdevolles Altern in der Migrationsgesellschaft. 


Der 2. Runde Tisch bei GePGeMi war nicht nur eine Plattform des Austauschs, sondern auch ein Schritt in Richtung einer inklusiven und unterstützenden Gesellschaft für Senior*innen mit Migrationsgeschichte. Er unterstreicht die Bedeutung von gemeinsamen Anstrengungen, um die Vielfalt unserer Gesellschaft zu würdigen und sicherzustellen, dass ältere Migrant*innen ihr Alter in Würde genießen können. 

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